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Die Aufgabenstellung: Eine Multimedia-Präsentation
zu gestalten, die für den Museumsbesucher, egal ob jung oder alt,
erfahren im Umgang mit Computern oder nicht, einfach und intuitiv zu bedienen
ist. Die Inhalte sollen multimedial, d.h. mit Audio, Video, Text und Bild
in mehreren Sprachen übermittelt werden.
Zu Beginn des Projekt werden Inhalte definiert. In einer Grobplanung werden
die Themen ausgesucht, die für das Kloster Hornbach und das Mittelalter
relevant sind. Allmählich wird Stück für Stück wird
aus dem riesigen Themengebiet ein überschaubarer Inhalt:
Der Gründer des Klosters Pirminius, die Stadt Hornbach, Mönchtum
im Mittelalter, Kunst und Buchkunst sind einige der Schwerpunkte, die
gesetzt werden.
Danach beginnt die Zeit der Spezialisten: Ein Historiker und weitere Fachleute
recherchieren die Hintergründe und schreiben die Beiträge zu
den ausgewählten Themen. Gleichzeitig beginnt die Arbeit am Layout.
Oberstes Gebot ist die einfache Bedienbarkeit der Multimedia-Präsentation.
Die Navigation der gesamten Präsentation, aber auch einzelner Kapitel
muss immer wieder auf ihre Funktionalität überprüft werden:
Wo kann der Benutzer aus einem Thema aussteigen, kann er die Präsentation
stoppen um sich ein Bild genauer zu betrachten, sollen die Videosequenzen
eine eigene Navigation erhalten, und vieles mehr. Fragen, die oftmals
nach Ihrer Lösung neue Fragen aufwerfen. So führen gerade die
Videosequenzen zu einer anhaltenden Diskussion über Lade- und Wartezeiten,
Größe und Qualität des Bildes.
Zu diesem Zeitpunkt kommen die ersten vom Historiker
recherchierten Inhalte. Nun beginnt die Produktion der unterschiedlichen
Medien. Passende erforderliche Medien, Bild und Video, werden besorgt.
Ein Sprecher kommt ins Studio, Texte werden gesprochen, Texte werden gesetzt,
Videos werden geschnitten, Bildrechte geklärt und dann geht es an
die Umsetzung und Programmierung der Multimedia-Präsentation. Erst
jetzt werden die Inhalte multimedial zusammen gestellt. Das heißt
aber auch: erst jetzt ergeben sich Probleme bei der Abstimmung der Medien.
Feintuning ist gefragt: Passt das Bildmaterial zum gesprochenen Text,
soll zur Illustration des Klosters eine Animation eingesetzt werden oder
doch lieber ein Bild und dann wieder die Frage, ist die Navigation schlüssig
und einfach?
Irgendwann sind dann aber alle Inhalte realisiert
und die Präsentation steht. Viele Male ist sie gecheckt, nur der
heiße Test fehlt noch: Der Endcheck. Nun setzten sich mehrere Nutzer
an die Software und testen über Tage hinweg alle Menu-Punkte. Alles
ist OK, die Präsentation läuft, das Museum kann öffnen.
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